
Freie Universität Berlin
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Deutschland
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Freie Universität Berlin
Die Freie Universität Berlin (FUB) gehört zu den wissenschaftlichen Top-Adressen. Sie zählt zu den neun deutschen Hochschulen, die in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder in allen drei Förderlinien erfolgreich abgeschnitten haben und deren Exzellenz-Zukunftskonzepte gefördert werden. Die Freie Universität kann sich somit als „Internationale Netzwerkuniversität“ im weltweiten Wettbewerb der Hochschulen positionieren. Zum Zukunftskonzept gehören drei strategische Zentren: für Clusterentwicklung, für internationalen Austausch und für Graduiertenstudien. In drei „Focus Areas“ – den Regionalstudien, den Geisteswissenschaften und den Lebenswissenschaften – werden Entwicklung und Evaluierung von Forschungsprojekten vorbereitet. Als Ergebnis der Exzellenzinitiative werden auch mehrere Graduiertenschulen gefördert sowie fachübergreifende Forschungsverbünde, sogenannte Cluster.
In der Klimaplattform werden die Aktivitäten durch den Fachbereich Geowissenschaften und hier das Institut für Meterologie gesteuert.
Studienobjekt der Geowissenschaften sind die interaktiven, teilweise von Menschen beeinflussten Prozesse des Systems der Erde. Das zunehmend in den Vordergrund rückende Umweltbewusstsein, besonders der Industrienationen, hat globale Bedeutung in Politik und Gesellschaft erlangt. Der GeoCampus setzt sich aus einer Reihe ehemals kleinerer Fächer zusammen, deren interdisziplinäre Forschungsansätze die historischen Fächergrenzen zunehmend auflösen. Die sich gegenseitig beeinflussenden Prozesse des Systems Erde werden überwiegend mit naturwissenschaftlichen, aber auch mit sozialwissenschaftlichen Methoden erfasst und für Umweltprognosen genutzt.
Die Kompetenzen des Fachbereichs können mit den Schlagworten "Geopotenziale: Ressourcen, Prozesse und Risiken" umschrieben werden. Das Fächerspektrum umfasst die Geologischen Wissenschaften (Geologie, Geochemie, Geophysik, Hydrogeologie, Petrologie, Paläontologie, Planetologie), die Geographischen Wissenschaften (Physische Geographie, Anthropogeographie, Angewandte Geographie, Fernerkundung und Geoinformatik) und die Meteorologie (Allgemeine Meteorologie/Synoptik, Dynamik der Atmosphäre,Wechselwirkung im Klimasystem der Erde) inklusive der Weltraumwissenschaften.
Bis zur Wiedervereinigung hatte das Institut für Meteorologie die Aufgaben des Deutschen Wetterdienstes für Berlin übernommen und bietet auch heute noch regionale Informationsdienste an.
