Motivation

Brandenburg muss seine besonderen Potenziale in Forschung und Wirtschaft sowie seine naturräumliche und agrarstrukturelle Ausstattung nutzen, um sich den Herausforderungen des Klimawandels zu stellen und Lösungen für die Energieversorgung der Zukunft zu entwickeln. Unter Einbindung der maßgeblichen Akteure in Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung wurde zu diesem Zweck die

Forschungsplattform Klimawandel

ins Leben gerufen. Ziel dieser Initiative ist es, die an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen vorhandene Expertise besser zu vernetzen, die Nachwuchsförderung zu koordinieren und zu stärken, die Wettbewerbsfähigkeit von Forschung und Technologieentwicklung und die Attraktivität des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts nachhaltig zu steigern sowie den

Raum Brandenburg-Berlin als Modellregion für das wissenschaftliche Verständnis und den Umgang mit den Folgen des Klimawandels

im nationalen und internationalen Kontext zu platzieren. Dazu wurde von den Trägerinstitutionen am 18. März 2008 ein Letter of Intent unterzeichnet, in dem die Überzeugung zum Ausdruck kommt, dass dies nur in gemeinsamer Anstrengung von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik und im Zusammenwirken mit Berlin gelingen kann.
Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) unterstützt die Forschungsplattform ideell und mit der finanziellen Personalabsicherung einer Koordinierungsstelle. Die Koordinierungsstelle wurde am 15. April 2008 im Wissenschaftspark Albert Einstein auf dem Telegrafenberg in Potsdam gemeinsam vom GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ Potsdam) und Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e. V. (PIK) eingerichtet. Sie ist der koordinierende Schirm über die verschiedenen klimarelevanten wissenschaftlichen Teilgebiete, welche in Themenforen zu konkreten Projekten und Programmen gebündelt werden. Durch regelmäßige Arbeitstreffen soll die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Wirtschaft intensiv gefördert werden.

Foto: DAAD

Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg bis 2016 Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst.
Die parteilose Sabine Kunst war die Präsidentin vom Klimaplattformmitglied Universität Potsdam und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes DAAD.



Eine Initiative des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg