Natur im Wandel

Der starke und nachhaltige Einfluss des Klimawandels auf die Biodiversität ist in Langzeitstudien nachweisbar und für verschiedene Klima- und Landnutzungsszenarien durch Computersimulation vorhersagbar. Naturschutzmaßnahmen müssen diesem dynamischen Prozess nachfolgen, da sich der Gefährdungsstatus von Gebieten sowie von  Tier- und Pflanzenarten stark ändern kann. Naturschutz als Art der Landnutzung kann zunehmend in Konflikt mit anderen Landnutzungsformen geraten. Die touristische Erschließung geschützter Räume (unter Gewährleistung des Schutzziels) erhöht die Akzeptanz in der Bevölkerung und bietet betroffenen Regionen eine wirtschaftliche Perspektive.

Foto: FHE

Koordinatoren:
Prof. Dr. Günter Vahrson (FHE) Kontakt

Foto: Fritze / UP

Prof. Dr. Ralf Tiedemann (UP) Kontakt

2010 ist das internationale UNESCO Jahr der biologischen Vielfalt. "Naturschutz ist kein Luxus. Die Natur liefert uns Nahrung, sauberes Wasser oder Medikamente. Insekten sichern unsere Ernten, indem sie Obst- und Gemüsepflanzen bestäuben. Wälder schützen uns vor Überschwemmungen, speichern große Mengen Kohlendioxid und wirken damit gegen den Klimawandel. Zerstören wir die Natur weiter, bringen wir uns langfristig selbst um unsere Existenz- und Wirtschaftsgrundlage", sagte der Bundesumweltminister bei der Eröffnung in Berlin.
Im Themenforum „Natur im Wandel“  der Klimaplattform sind unter anderem Fragen sich ändernder Artenvielfalt durch Klima- und Nutzungsänderungen das Thema.
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