Klima und Landnutzung im Wandel: Klimaplastizität
Der Klimawandel vollzieht sich zeitlich wie räumlich in differenzierter Weise. Zudem muss das gehäufte Auftreten von Extremereignissen bedacht werden. Vermeidungs- und Anpassungsstrategien sind grundsätzlich regional zu entwickeln.
Die Landnutzung Brandenburgs ist mit einem subkontinentalen Klima, häufig nicht sehr ertragreichen Böden und einem teilweise angespannten Landschaftswasserhaushalt als vulnerabel gegenüber dem Klimawandel einzuschätzen. Etablierte Funktionen von Landnutzung im urbanen/ruralen Wirkungsgeflecht (Metropole, Umland und Peripherie) der Region Berlin-Brandenburg, sind auf Ihre Standorteignung zu prüfen und gegebenenfalls durch neue klimaplastische Landnutzungssysteme in den Sektoren Wasser-/Land- und Waldwirtschaft wie auch Naturschutz, Tourismus (vgl. auch die anderen Foren) etc. zu ersetzen.
Dabei sind die Herausforderungen des Klimawandels im Kontext übergeordneter wissenschaftlicher wie politischer Konzepte zu betrachten. Nachhaltige Entwicklung, Multifunktionalität und Ecosystem Services sind wichtige Stichworte.

- Quelle: www.zalf.de
Sprecher: Prof. Dr. habil. Hubert Wiggering (ZALF) Kontakt

- Quelle: www.zalf.de
Ansprechpartner: Dr. Hans-Peter Ende (ZALF) Kontakt
Januar 2010 Wald im Klimawandel - Risiken und Anpassungsstrategien. Eberswalder Forstliche Schriftenreihe Bd. 42 des Klimaplattformmitglieds Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) erschienen.
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